Damit das von Anfang an klar ist: Ich bin kein Trockenbauer und war nie selbst Bauleiter. Aufgewachsen bin ich aber zwischen Baustellen und Handwerksbetrieben, die Bau-Welt ist mir von klein auf vertraut. Die KI-Seite habe ich mir danach selbst beigebracht, aus reiner Neugier, bis mein Beruf daraus geworden ist. Heute stehe ich zwischen beiden Welten und übersetze: Ich frage nach, was einen Betrieb tatsächlich ausbremst, und richte die KI so ein, dass sie genau an dieser Stelle Arbeit abnimmt.
Aus Trockenbau- und Ausbaubetrieben höre ich immer wieder dasselbe: Auf der Baustelle läuft es zügig, aber der Papierkram bleibt hängen. Aufmaße, aus denen abends noch die Platten- und Profilmengen getippt werden. Angebote für Ausschreibungen, die sich hinziehen, weil jede Position von Hand zusammengesucht wird. Und die Brand- und Schallschutznachweise, die zu jeder klassifizierten Wand ordentlich abgelegt sein wollen. Nichts davon verlangt eine zweite Ausbildung, aber alles davon zieht Stunden ab, die auf der Baustelle fehlen. An diesen Stellen hake ich ein, ohne zu behaupten, die KI könne eine Wand stellen. Kann sie nicht. Rechnen und schreiben kann sie, und das reicht, um im Kalender spürbar Platz zu schaffen.
Und wenn ich im Gespräch merke, dass für Ihren Betrieb wenig dabei herauskommt, dann rede ich es nicht schön, sondern sage es geradeheraus. Ein ehrliches Nein zur richtigen Zeit ist mir lieber als ein Auftrag, der sein Versprechen später nicht einlöst.