KI für Metallbau- und Schlossereibetriebe

Nicht am Schweißgerät und nicht an der Abkantbank, sondern an dem Papierstapel, der nach Werkstattschluss noch auf dem Schreibtisch liegt.

KI arbeitet im Metallbaubetrieb am Schreibtisch, nicht an der Naht: aus den Aufmaßwerten die Stücklisten für Geländer, Tore, Treppen und Vordächer ableiten, auf Anfragen und Leistungsverzeichnisse ein Angebot für die Sonderanfertigung entwerfen, die Korrespondenz zur Werk- und Montageplanung vorformulieren und die Zeugnisse und Prüfunterlagen zu einer geordneten Mappe zusammenführen. Den Entwurf liefert die KI, geprüft und verantwortet wird er bei Ihnen. Zuschnitt, Schweißnaht, Beschichtung und Montage bleiben Sache der Werkstatt.
Kurzes Telefonat: 0176 64884825 Lohnt sich das?
Kaj Meijer, KI-Berater für die Baubranche
Kaj Meijer
Übersetzer zwischen Bau-Welt und KI-Welt
ca. 5 h
pro Woche und Schreibtisch-Kopf zurückgewonnen, sobald KI die wiederkehrende Büroarbeit übernimmt
DIN 18360
die ATV der VOB/C für Metallbauarbeiten regelt Ausführung und Abrechnung im Gewerk
ca. 700 €
Eigenanteil in den 80-%-Regionen; außerhalb bleiben 1.750 € bei 50 % BAFA-Satz
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Nähte schweißt die KI keine und kein Blech kantet sie, das gehört ehrlich dazugesagt
Bei den fünf Stunden handelt es sich um einen Erfahrungswert aus meiner Arbeit mit Betrieben, nicht um eine Zusage. Für die Förderzahlen gilt dasselbe: Sie geben die Richtlinie wieder, entschieden wird im Einzelfall, und verbindlich ist ausschließlich der Bescheid des BAFA. Offen steht das Programm nach heutigem Stand noch bis zum 31.12.2026.

Wo KI im Metallbau-Büro wirklich hilft

Metallbau ist selten Serie. Jedes Geländer hat andere Maße, jedes Tor eine andere Öffnungsrichtung, jede Treppe ihre eigene Situation vor Ort. Deshalb hängt an jedem Auftrag ein eigener Papierweg: Maße aufnehmen, daraus die Teile ableiten, ein Angebot rechnen, mit Planern und Generalunternehmern über Details schreiben, und am Ende sollen die Unterlagen zum Material und zur Ausführung beisammen sein. In vielen Betrieben macht das der Chef oder der Meister abends, weil tagsüber die Werkstatt läuft. Genau dieser Papierweg lässt sich verkürzen, ohne dass jemand anders arbeitet als bisher. Drei Stellen bringen dabei am meisten.

Aufmessen und stücken

Von den Maßen zur Stückliste

Nach dem Aufmaß liegen Maße und Skizze da, und daraus muss die Liste werden: Rohre und Profile in laufenden Metern, Bleche nach Zuschnitt, Stückzahlen für Pfosten, Füllungen, Handläufe, Beschläge und Befestigungsmittel, dazu Oberflächenbehandlung und Gewichte. Diese Übersetzung von Maßen in Positionen erledigt die KI in einem Durchgang, sortiert nach Ihrer Systematik und mit Ihren Zuschlägen. Das Aufmaß vor Ort, die Konstruktion und die Wahl der Querschnitte bleiben bei Ihnen; die KI übernimmt das Ableiten, Sortieren und Aufsummieren. Wie sich Massen und Aufmaß bis in die Abrechnung durchziehen, zeigt die Seite zur Schlussrechnung und zum Aufmaß.

Anfragen und anbieten

Angebote für Sonderanfertigungen

Bei Sonderanfertigungen steckt die Arbeit im Beschreiben: Was genau wird gebaut, aus welchem Material, mit welcher Oberfläche, welche Leistung ist eingeschlossen und welche nicht. Aus Ihren Stichworten, einer Anfrage oder einem Leistungsverzeichnis baut die KI daraus ein gegliedertes Angebot in Ihrer Betriebsvorlage, mit sauber ausformulierten Positionstexten statt Halbsätzen. Kalkulation und der prüfende Blick vor dem Versand bleiben bei Ihnen. Wie aus einem vorhandenen Leistungsverzeichnis ein Angebot entsteht, führt die Detailseite zum Angebot aus dem Leistungsverzeichnis Schritt für Schritt vor.

Nachweisen und ablegen

Zeugnis- und Nachweismappe im Stahlbau

Was den Metallbau von den meisten Ausbaugewerken unterscheidet: Bei tragenden Bauteilen aus Stahl oder Aluminium gehört zur Lieferung eine Papierspur. Werkszeugnisse zum Material, Nachweise der Schweißerqualifikationen, Aufzeichnungen der werkseigenen Produktionskontrolle, dazu die Zuordnung, welches Bauteil aus welcher Lieferung stammt. Aus Ihren Angaben und den Lieferantenunterlagen führt die KI das zu einer gleichbleibend aufgebauten Mappe zusammen. Welche Ausführungsklasse nach EN 1090 gilt, ob ein Bauteil unter die Norm fällt und ob die Konformität gegeben ist, beurteilen Sie, Ihre Schweißaufsicht und die Planung; die KI ordnet Unterlagen und ersetzt weder die Schweißaufsicht noch eine Zertifizierungsstelle.

Tiefer in die einzelnen Aufgaben führen: Nachtrag nach VOB formulieren, Mängelanzeige nach VOB und aus dem Diktat ein Protokoll.

Welche Schreibarbeit in Ihrer Schlosserei am meisten Abende kostet und ob KI dort etwas ausrichtet, lässt sich in einem kurzen Telefonat klären. Sachlich, ohne Verkaufsdruck.

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So läuft der geförderte Einstieg für Ihren Metallbaubetrieb

01

Wir starten an einem echten Auftrag aus Ihrer Werkstatt

Keine Beispieldaten und keine Folien: Wir nehmen einen Auftrag, der bei Ihnen gerade läuft oder eben fertig wurde. Das Aufmaß einer Geländeranlage, eine offene Anfrage für ein Hoftor, die Unterlagenmappe des letzten Stahlbauteils. Daran wird sichtbar, welcher Schreibkram sich in Ihrem Betrieb ständig wiederholt und wie viele Abende er kostet. Diese eine Aufgabe nehmen wir uns zuerst vor, denn sie muss im laufenden Betrieb funktionieren und nicht in einer Vorführung.

02

Die KI lernt Ihre Systematik, nicht irgendeine

Jeder Metallbauer hat seine eigene Ordnung: wie die Positionen benannt sind, welche Profilreihen und Oberflächen üblich sind, welche Zuschläge gerechnet werden, wie mit Planern geschrieben wird. Diesen Rahmen gibt man der KI vor, damit ihre Entwürfe nach Ihrem Betrieb aussehen und nicht nach Vorlage von der Stange. Wer im Büro rechnet und schreibt, probiert das an einem eigenen Auftrag aus und sieht dabei, wie aus rohen Maßen eine brauchbare Stückliste und ein vorzeigbarer Angebotsentwurf werden.

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Auftraggeberdaten und Konstruktionswissen bleiben im Haus

Ihre Kundendaten und Ihre Konstruktionsdetails sind Betriebskapital und haben in einem beliebigen KI-Konto nichts zu suchen. Deshalb legen wir gleich zu Beginn fest, welche Angabe in ein Werkzeug darf und welche im Betrieb bleibt. Die letzte Instanz sind ohnehin Sie: Vorgeschlagen wird vom Werkzeug, freigegeben und verschickt wird aus Ihrem Büro. Wo diese Grenze im Einzelnen verläuft, steht auf der Seite zu KI und DSGVO im Baubetrieb.

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Erst der Förderantrag, dann die Arbeit

Bei der BAFA-Förderung hängt alles an der Reihenfolge: Der Antrag muss gestellt sein, bevor Beratungsvertrag und Arbeit beginnen, nie umgekehrt. Vorher sehen wir gemeinsam nach, ob Ihr Standort den hohen Satz trägt, ob Ihr Betrieb die Bedingungen erfüllt und ob im Fördertopf noch Mittel vorhanden sind. Eingereicht wird der Antrag über BAFA-gelistete Beratungspartner, mit denen ich seit Längerem zusammenarbeite.

Was KI im Metallbau nicht kann

Damit keine falsche Erwartung entsteht: In dieser Beratung schweißt die KI keine Naht, kantet kein Blech, richtet nichts aus und montiert nichts vor Ort. Sie rechnet keine Statik, legt keine Querschnitte fest, bestimmt keine Ausführungsklasse und beurteilt nicht, ob eine Konstruktion tragfähig oder eine Ausführung fachgerecht ist. Was sie kann, ist die Schreibarbeit ringsherum verkürzen: aus Ihren Maßen die Stückliste, aus der Anfrage das Angebot, aus Ihren Angaben und den Lieferantenunterlagen die geordnete Nachweismappe. Das fachliche Urteil bleibt bei den Menschen, die die Ausbildung und die Verantwortung dafür haben.

Und wenn Ihr Engpass gar nicht am Schreibtisch sitzt, sondern in der Werkstatt oder bei den Monteuren, dann höre ich das im Vorgespräch heraus und sage Ihnen offen, dass sich der Einstieg für Sie kaum lohnt, statt Ihnen etwas einzureden. Woran sich das festmachen lässt, habe ich unter Lohnt sich KI im Handwerk? in Ruhe zusammengetragen; für den Metallbau gelten dieselben Maßstäbe.

Der Einstieg ist für viele Metallbaubetriebe gefördert

Über die BAFA-Förderung für Unternehmensberatungen bezuschusst der Bund die Beratung kleiner und mittlerer Unternehmen, und ein handwerklicher Metallbau- oder Schlossereibetrieb liegt der Größe nach fast immer in diesem Rahmen. Wo Ihr Betrieb sitzt, entscheidet über die Höhe: In den geförderten Regionen übernimmt der Bund bis zu 80 Prozent, im restlichen Bundesgebiet die Hälfte. Bei einem Beratungswert von 3.500 € heißt das rund 700 € Eigenanteil im hohen Satz und 1.750 € sonst. Zum hohen Satz zählen die neuen Bundesländer, dabei aber ohne das Land Berlin und ohne die Region Leipzig, und zusätzlich als Sonderfälle die Regionen Lüneburg und Trier. Das Förderfenster steht nach heutigem Stand bis zum 31.12.2026 offen. Wichtig zur Einordnung: Bezuschusst wird eine Beratung im Betrieb, ausdrücklich keine Schulung. Ob bei Ihnen alle Bedingungen erfüllt sind, prüfen wir vor der Antragstellung, und verbindlich ist am Ende allein der Bescheid des BAFA.

Alles zu Kosten und Antrag: Preise und Ihr Eigenanteil im Überblick · alle Details zur BAFA-Förderung für KI-Beratung im Bau.

Wer dahintersteckt

Vorweg, damit nichts schiefhängt: Ich bin kein Metallbauer und war nie selbst Bauleiter. Groß geworden bin ich zwischen Baustellen und Handwerksbetrieben, die Bau-Welt ist mir von klein auf vertraut. Die KI-Seite habe ich mir danach selbst beigebracht, erst aus Neugier, inzwischen ist mein Beruf daraus geworden. Heute stehe ich zwischen beiden Welten und übersetze: Ich frage nach, wo es in einem Betrieb tatsächlich klemmt, und richte die KI genau an dieser Stelle ein.

In Metallbaubetrieben höre ich fast immer dieselbe Geschichte. Die Werkstatt ist ausgelastet, die Aufträge sind da, aber das Büro hängt hinterher. Angebote für Sonderanfertigungen bleiben liegen, weil jede Position von Hand beschrieben werden will. Stücklisten entstehen abends aus dem Aufmaßzettel. Und die Unterlagen zu Material und Ausführung sammelt jemand irgendwann zusammen, meistens dann, wenn sie schon gebraucht werden. Nichts davon verlangt eine zweite Ausbildung, aber alles davon frisst Stunden, die in der Werkstatt oder zu Hause fehlen. Genau da hake ich ein, ohne zu behaupten, KI könne ein Geländer bauen. Kann sie nicht. Rechnen und formulieren kann sie, und das reicht, um den Abendstapel spürbar kleiner zu machen.

Und wenn im Gespräch herauskommt, dass für Ihren Betrieb wenig dabei herausspringt, dann sage ich Ihnen das geradeheraus. Ein ehrliches Nein zur richtigen Zeit ist mir lieber als ein Auftrag, der sein Versprechen später nicht hält.

Kaj Meijer bei einem KI-Seminar für die Baubranche

Passt das für Ihren Betrieb? Ein Telefonat gibt die Antwort.

Erzählen Sie mir, welcher Papierkram in Ihrer Schlosserei die meiste Zeit frisst, und Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung zurück: wo KI bei Ihnen ansetzen würde, was der geförderte Einstieg kostet und ob er sich bei Ihrer Betriebsgröße überhaupt rechnet.
Rate ich ab, wissen Sie hinterher trotzdem genau, woran es liegt. Auch das ist ein Ergebnis.

Anrufen: 0176 64884825 kaj.meijer@kaj-bau-digital.de

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Was der Einstieg kostet, welche Aufgaben KI übernimmt, und die Förder-Landkarte: